Ein Feuerwerk! Sekt und Schnittchen. Musik. 200 Gäste. So haben im Januar die chinesischen Mitarbeiter von Huber & Ranner die Eröffnung der neuen Halle im chinesischen Taicang gefeiert. Der Kontrast zu der stillen Eröffnungsfeier am Montagnachmittag im niederbayerischen Pocking hätte wohl nicht größer sein können. Mit nur einer Handvoll Gäste hat der Pockinger Lüftungs- und Klimagerätehersteller eine der größten Investitionen seiner Firmengeschichte hochleben lassen. Die beiden Firmenchefs, Dietmar Huber und Udo Ranner, wollten in Coronazeiten auf Nummer sicher gehen.
Die nackten Fakten: Einen „einstelligen, mittleren Millionenbetrag“ haben die Firmeninhaber in die Erweiterung des Werks II investiert. Die Halle C beherbergt nun eines der Herzstücke ihres Unternehmens, eine neue Rohrlaserschneideanlage, die vollautomatisch sämtliche Profile schneidet. „Wir sind kein DAX-Konzern“, sagt Dietmar Huber. „Wir haben nicht dieses Konzerndenken, dass man ständig wachsen und wachsen muss, man immer mehr und noch mehr haben muss“, ergänzt Udo Ranner. „Wir produzieren Einzelstücke von Premiumqualität“, sagt Ranner, „nicht massenweise Standardprodukte“.
Auf diesem Freisitz genießen die Mitarbeiter von Huber & Ranner normal ihre Pausen. Am Montagnachmittag stoßen dort die Firmenchefs, Udo Ranner (2.v.l.) und Dietmar Huber (3.v.l.) zusammen mit Bürgermeister Franz Krah (l.), Landrat Raimund Kneidinger (4.v.l.), Architekt Alfons Döringer (3.v.r.), Verena Schwarz und Werkleiter Helmut Köberl auf die fertiggestellte Halle C an.
Weltweit sorgen die Pockinger Lüftungsgerätespezialisten für gute Luft. Überall dort, wo beispielsweise ein Automobilhersteller seine Fertigung gebaut hat, stecken Geräte von Huber & Ranner aus Pocking….