Paper Save dank Huber & Ranner

Zur Zeit werden bei Huber & Ranner Geräte zur Aufbereitung von Archivalien, Büchern und Zeitungen für die Nitrochemie Aschau GmbH produziert. Den Auftrag hat Huber & Ranner von der Caverion Deutschland GmbH, Mehring-Öd erhalten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die traditionelle Papierherstellung aus Hadern durch industrielle Prozesse abgelöst, die Holzschliff als Rohmaterial verwendeten und mit einer sauren Leimung arbeiteten. Die so hergestellten Papiere waren zwar billig, aber sie sind nicht alterungsbeständig – sie vergilben, werden allmählich brüchig und zerfallen schließlich. Wenn dieser „Säurefraß“ nicht durch eine Entsäuerungsbehandlung gestoppt wird, gehen einzigartige Bestände unwiederbringlich verloren.

Bücher von 1850 bis 1950 sind aus Papier hergestellt mit Bestandteilen, die mit Luftfeuchtigkeit über die Jahre eine Säure bilden. Durch diese Säure zerfällt das Papier. Konvertierungsverfahren wie die Digitalisierung erlauben lediglich die Erhaltung der Information unter hohen Kosten. Die Papierentsäuerung ist eine Chance auf kostengünstigste Art und Weise Kulturgut für die Nachwelt zu erhalten.

Spezielle Geräte aus dem Hause Huber & Ranner sorgen für die Rekonditionierung zur Wiederherstellung der natürlichen Papierfeuchte in 3 bis 4 Wochen. So wird sichergestellt, dass die allgemeinen Qualitätsstandards für Bibliotheks- und Archivmaterial eingehalten werden.